Katzentrauer …
on Oktober 20th, 2010Da zieht man sie liebevoll groß, die kleinen Gören … Putzt Sch*** weg, weil das Futter nicht das Richtige war und einer (Silver) Dünnpfiff davon b.kam … Die Türen im ganzen Haus – und es sind Massivholztüren … – sehen aus, wie geschält … Der unbeschreibliche Gestank öhhm … Geruch, wenn man morgens ins Bad kommt … OK – das Katzenklo muss ja nicht unb.dingt im Bad stehen, aber es hatte sich als guter Platz erwiesen …
Dann Tag X.
Heute war’s soweit. Die “Brüder Fürchterlich” wurden soeben abgeholt. Nach nur 15 Wochen der Eingewöhnung. Von der Geburt an ganz nah …

Nette Menschen, wahrlich – aber sie haben unsere “Rockerbabies” mitgenommen … einfach so …
Nein. Ich werde nicht zugeben, dass mir schon wieder Tränen in den Augen stehen!
Wer b.grüßt einen jetzt, wenn man nach Hause kommt? Wer kommt wie der Wirbelwind die Treppe herunter und freut sich WIRKLICH, dass man wieder zu Hause ist? Wer kommt nun abends kuscheln, wenn man auf dem Sofa liegt?
WER?!

Bilder: PixelMission®




die sind ja recht niedlich, aber ich soll jetzt vermutlich nicht veröffentlichen was meine Großeltern mit dem Katzennachwuchs gemacht haben den sie nach langem suchen immer gefunden haben?
Das Problem ist vor allem, dass diese niedlichen Tiere größer werden und größer und dann nicht mehr so niedlich sind und dann noch ihre gefangene Nahrung stolz ins Haus schleppen *ürgs*
Das ist richtig, das sollte man nicht sagen, denken, gar veröffentlichen!!!
Andererseits waren das die Großeltern, also war das wahrscheinlich irgendwann im letzten Jahrtausend. Und da könnten sich schon Änderungen in Verhaltensweisen ergeben haben.
Und noch was, unbestätigten Gerüchten zufolge soll es in früheren Jahren selbst in hiesigen Gefilden gelegentlich als Delikatesse echten Dachhasen gegeben haben!
IHR SEID … UNROMANTISCH!!!
*snief*
Ich werde es vermissen, mir am Tag 10 mal die Schuhe zubinden zu müssen, weil die Rockerbabies sich des Nachts mit allen sich im Flur b.findlichen Schuhen vergnügt haben … und die Senkel so versabbert waren, dass die Bindung die Konstanz verlor …
Ich werde vermissen, dass ich von hinten, also rücklinks, ruckartig ein bis drei Katzenbabies auf der Schulter sitzen hatte …
Und ich werde vermissen, das, wenn ich Toffee auch nur ansah, direkt ein Brummen ertönte, hinter welchem sich ein 12-Zylinder-Jaguar hätte verstecken können – und ich weiß, wovon ich hier rede!
Am Samstag wird Lara (das gestromte kleine Etwas …) abgeholt – ich mag gar nicht daran denken!!
Damit Ihr auch mal im ANSATZ versteht, was wir durchmachen & womit wir es zu tun haben: Mehr Bilder
öhm, Blondinenfrage: warum hast du sie nicht einfach behalten?
5 Katzen … sind ein paar zuviel’, od’r?! Tatsächlich hätten wir am liebsten alle b.halten – oder zumindest Lara, die gerade wieder versucht, die Maus am Bildschirm zu fangen … und auf meinem Schreibtisch sowieso CHAOS anrichtet … und dann ca. 1. Minute später, sozusagen als Entschuldigung, mein Gesicht b.schmust …
Wenn die Herrschaften morgen nicht “unseren Vorstellungen” entsprechen, oder Lara zickig wird und diese Menschen nicht mag, darf sie gerne hier bleiben!!!
Die Hoffnung stirbt zuletzt …
*snief*
Ich höre schon das Quieken meiner Holden wenn sie nachher eintrifft und ich ihr den Blog mit den Fotos zeige …
Richtig süß die Krabbelgruppe! *hach*
*auchsnief*
Boarrr … wie FIES ist das denn? Ich kann mich nicht erinnern, dass es mir so extrem schwer fiel, loszulassen …
Aber OK.
Nous avons, vous avez … nuisseweg!
… ich vermisse sie jetzt schon.
Schönes Wochenende …
Ja ja, eben war sie noch da, die Katze.
Nu isse weg, die Katze.
Und es war bekannt, dass es eigentlich weg ist, obwohl es doch noch da war, das Kätzchen.
Aber so ist das nun mal mit diesen Tieren, mit Katzen und Kätzchen. Die nehmen schon seit Menschengedenken eine besondere Stellung ein, diese Tiere, die sich vor Urzeiten den Menschen angeschlossen haben und es als einzige Gattung geschafft haben, den Menschen davon zu überzeugen, dass sie keine Gegenleistung für die Gnade schulden, dass der Mensch die Katze versorgen und umsorgen darf, ihr ein sorgfältig ausgewähltes Futter zu reichen geduldet wird und gefälligst, wenn die Katze Lust dazu hat, das Tier zu kraulen hat. Aber auch nur dann.
Irgendwie scheint es manchmal, dass Katzen etwas aus einer anderen Dimension sind.
Nicht umsonst hat der Herr Schrödinger zur Erklärung der Quantenphysik auf die Katze zurück gegriffen, und nicht auf das im menschlichen Umfeld fast eben so verbreitete Suidae Sus.
Und das mit dem schwer fallen etwas loszulassen, also das, das ist eine normale Erscheinung bei einer ganz bestimmten Geisteshaltung!
Aber tröste dich ganz einfach damit, dass Katzen irgendwie ein ganz kleines bisschen mit dem SikgStB verwandt sein müssen.
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